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Tourifallen, Stammlokal und Wohnungsdebakel

Am Mittwochabend wollten wir noch einen Tee trinken gehen und machen uns auf die Suche nach einem Lokal. Auf gut Glück sind wir dann einfach die Treppe eines Restaurants hoch. Fehler. Im ersten Stockwerk wurden wir gleich begrüßt und fast gezwungen uns an einen Tisch zu setzen. Weder Sebastian noch ich wollten unhöflich erscheinen und blieben für Tee und Wasserpfeife. Die Rechnung war dann eine böse Überraschung, dafür dass das Lokal echt nicht sonderlich schön, oder gepflegt war mussten wir fast 15 Dinar zahlen. Das gehört wohl auch dazu.

Das letzte mal bevor es los geht ab zur Uni. Studentenausweis abholen und in der Umgebung nach Wohnungen suchen. Sehr spannend. Die nette Dame  vom Sprachenzentrum hatte uns auf einen Zettel geschrieben, nach welchen arabischen Worten wir Ausschau halten müssen, wenn es um das Thema „Mieten“ geht. Mit voller Tatendrang also hinaus in die große Wohnungswelt. Denkste. Nachdem wir zwar einige Nummern aufgeschrieben hatten, aber noch keine Simkarten für die Telefone, nahmen wir uns fest vor, das am Nachmittag zu machen. Blöde Idee. Donnerstag ist hier ja quasi Freitag. Man kann da anrufen, aber ran geht da dann keiner. Egal. Dann eben am Samstag. Oder so. Im Hostel sah ich bei Facebook, dass eine Norwegerin Lust hat sich am Abend zu treffen und fand das eine super Idee. Sebastian und ich gingen also los und trafen und mit Marthe und Magnus aus Norwegen. Facebook macht’s möglich. Also Facebookgruppen und natürlich auch unser Mut. Norweger sind übrigens echt ein bissl Versoffen. Das scheint kein Klischee zu sein. Aber nett

Wir waren im gleichen Café wie ich auch mit Neta war. Es ist echt cool. Unten ist auch ein Buchladen, in dem ich mir gleich ein Arabisch-Englisch Floskeln Buch kaufte. Das hatte sich also gelohnt.

Am Freitag machte Sebastian einen Ausflug ans Tote Meer und Umgebung. Ich war im Hostel und es war Freitag also am Samstag, oder doch eher Sonntag. Denn es ist Freitagsgebet und das dauert lange und ist sozusagen der Hauptgottesdienst mit Predigt der Woche. Man kann also nix machen. Außer lesen. Das habe ich gemacht. Montag ist ja auch der Einstufungstest. Da kann man auch mal lernen. Gibt ja sonst nix. Die Predigt hab ich eh nicht verstanden. Hat sich aber nett angehört.

Am Abend ging es wieder ins… na… na? Richtig! Books@Cafe. So heißt der Laden. Zumindest nachdem wir von der Terrasse eines anderen Restaurants durch laute Musik vertreiben wurden. Ideal für Paare, die sich nichts zu sagen haben. Man kann nichts sagen. Man versteht sich eh nicht.

Der Plan war es zu laufen. Da habe ich die Rechnung ohne meine neuen Schuhe und Blasen gemacht. Irgendwie schmerzten meine Füße so sehr, dass ich die Schuhe wechseln musste. Sebastian meinte, du läufst, als wärst du auf einem Catwalk. Ich meinte.. ja weil das total gesund ist, außerdem tut es so am wenigsten weh. In Zusammenarbeit mit André hab ich jetzt nen Transennamen erfunden Femme Musical (also Betonung auf cal.. is klar). Mit neuen Schuhen und weniger schmerzen also ab ins Café.

Das Thema Wohnung wird irgendwie immer drängender, aber leider hat sich weder Dr. Omar aus dem Flugzeug gemeldet, noch haben die Nummern etwas getaugt. Zum Glück kennt Sebastian über das LSI (er macht da noch so einen Sprachkurs) jemanden der Apartments vermittelt, schließlich ist er ab Sonntag selber in einem. Er war am Samstag erst mit diesem, nennen wir es Makler verabredet. Als er zurück kam hatte er viele gute Nachrichten. Ich könne auch in eine dieser Wohnungen ziehen, also wenn sie mi gefallen und wir können noch heute hin. Toll. So löst sich das ja vielleicht doch ganz leicht. Wir also dahin. Ich fand das auch echt ganz akzeptabel. Wir sind dann auf einen Tee und trafen eine Lehrerin des LSI-Kurses und sie wollte gleich, dass wir uns zu ihr setzen. Sehr nett. Ab 19 Uhr war ein Treffen der Kursteilnehmer geplant. Ich wurde auch gleich eingeladen. Noch netter!  Ich aß also mit den Leuten Chicken Shawarma und trank selbst gemachte Limonade und bekam oben drein die Möglichkeit eine Vielzahl netter und interessanter Menschen kennenzulernen. Nach dem Essen wollten wir noch auf eine Wasserpfeife (ich sollte das nicht zu oft machen… ) Wir haben uns dann zu fünft!!!!in ein Taxi gequetscht. Das geht auch nur hier. Also ab ins… na … na? Wieder richtig! Books@Cafe. Es gibt auch andere Lokale. Die sind bestimmt auch nett. Aber man muss ja erst Mal den Fremden zeigen, welche tollen Orte man kennt. Wir saßen dann, das heißt Julius, Rolf, Gregor, Sebastian und ich. Wir haben uns ein Mal quer durch alle Lebenswichtigen Themen gearbeitet. Mehr solcher Abende.

Heute habe ich ausgeschlafen, ist ja auch Montag sozusagen. Da kann man das mal machen Den Makler angerufen und herausgefunden, dass das echt kein Problem sei und den Rest des Vor-und nachmittags mit lesen und liegen verbracht. Auch ganz schön. Jetzt ziehe ich aber um und gucke was der Abend noch bringt. Heute aber nicht so dolle machen. Morgen ist ja Einstufungstest.

Ich wohne jetzt mit Sebastian in einer Wohnung. Die sah sehr, sehr, sehr schlimm aus. Wir haben jetzt eine Stunden 8 m² geputzt. Ich hab mich ums Bad gekümmert. Mutti wäre stolz auf mich .  Jetzt geht’s. Das ist hier echt ne Sauerei. Und das sage ich… Gut jetzt wohn ich hier aber erst mal und freu mich. Auch über Koran-TV xD

Jetzt nachdem wir noch ein bissl Vokabeln und Tabellen gelernt haben, haben wir neben besagtem Koran-TV noch unseren doch sehr geschätzten Splatter-Kanal aus dem Hostel gefunden. Juhu das Gemetzel im Fernsehen kann auch hier weitergehen.

Einen genauen Bericht über den "Placement-Test" morgen.. das war schon toll.. freut euch drauf. In diesm Sinne bis die Tage, denn ich schreib wieder keine Frage.

19.9.11 13:22
 


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